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So machst du dir das Aprilwetter zum Freund

Aprilwetter

„Der April macht, was er will“ hat meine Uroma schon immer gesagt. Und wie recht sie doch hatte. Das Wetter wechselt von strahlendem Sonnenschein zu Regen und Schweinekälte und ich wette, ich bin nicht die Einzige, der das schlechte Laune bereitet. Da mir dieses Aprilwetter allerdings in den letzten Wochen bereits in Spanien und an der Ostsee begegnet ist, habe ich eine Taktik entwickelt, mit der ich das Beste aus ihm heraus holen kann. Wer weiß, vielleicht brauchen wir diese Tipps ja auch noch bis in den Mai hinein…

Sonne tanken

Sobald sich die Wolken verzogen haben und sich ein ausreichend großer Fetzen blauer Himmel zeigt, der mir garantiert, dass ich nicht direkt in den nächsten Regenguss gerate, gehe ich raus. Ich habe bereits in den Wintermonaten gemerkt, dass ich total schlapp werde, wenn mir Sonnenlicht fehlt und das ist jetzt im trüben April nicht anders. Also schnappe ich mir meine bessere Hälfte, ein bis zwei Hunde, ein Fahrrad, oder einfach mich selbst und sauge jeden noch so kleinen Sonnenstrahl in mich auf.
Versuche beim Spazieren gehen möglichst viel von der frühlingshaften Umgebung wahrzunehmen: den Gesang der Vögel, die grünen Knospen an den Bäumen und den Duft der ersten Blüten. Wenn es dann mal wieder nicht mehr aufhören will zu regnen, kannst du dich immer wieder daran erinnern.

Tapetenwechsel

Draußen sieht es doof und grau aus? Dann mach‘ Frühling in deiner Wohnung! Mittlerweile gibt es schon überall Tulpen in allen möglichen Farben zu kaufen. Stelle dir mehrere Vasen mit bunten Blumen auf! Das hebt die Stimmung quasi auf Knopfdruck. Auch hübsche, helle Fotos an der Wand, oder ein neuer Desktophintergrund können wahre Wunder bewirken. Suche dir alles, was du an Frühlingsdeko finden kannst, zusammen und dekoriere um. Das bringt nicht nur frischen Wind in deine Bude, sondern vertreibt auch negative Gedanken aus deinem Kopf. Außerdem gibt dir das ein Gefühl von Produktivität und das ist besser, als den ganzen Tag im Bett zu liegen und der Sonne nach zu trauern.

Aprilwetter

Aprilwetter und Kuschelzeit

Jetzt haben wir Frühling im Kopf, aber wie kriegen wir die verdammte Kälte verbannt? Hier greift die selbe Taktik, die ich auch im Winter anwende: Kuscheldecke und Kakao und Tee und Kerzen. Irgendwie gefällt mir die Idee, diese Kuschelzeit noch ein Weilchen länger genießen zu können. Mit einem guten Buch, einer Tasse heißem Tee und eingekuschelt in Sitzsack und Lieblingsdecke, stört der Regen draußen vorm Fenster gar nicht mehr so sehr. Außerdem essen ich, wenn es kalt ist, am liebsten Curry, weil es so schön von innen wärmt. Meinen Kakao peppe ich mit etwas Zimt auf. Das hat den gleichen Effekt.

Essen mit der Wetterlage

Essen mit den Jahreszeiten kann jeder. Wahre Profis orientieren ihre Gerichte am aktuellen Wetter. Wenn es sein muss im Stundentakt. Wie schon beschrieben, esse ich bei Mistwetter am liebsten würzig: Currys, Eintöpfe und Aufläufe. Wenn ich aber gerade einen warmen Tag (oder eine Stunde) erwische, habe ich am liebsten Gerichte, die mich auf den Sommer einstimmen. Dann verwende ich gerne Frühlings- und Sommergemüse, wie Tomaten, Spargel, Paprika und Zucchini. In dieser Zeit entstehen immer äußerst wilde Gemüsepfannen. Und Sachen mit Erdbeeren. Es ist bald wieder Erdbeerzeit!

Bewegung

Das Aprilwetter macht es einem schwer, in Bewegung zu bleiben. Gerade wenn man sich matt und schlapp fühlt, ist es jedoch wichtig, seinen Hintern hoch zu kriegen und auf Trab zu bleiben. Dass bei strömendem Regen niemand Bock hat, großartig Joggen zu gehen, ist völlig klar. Ein auspowerndes Home Workout, oder eine ausgedehnte Yoga Sequenz zu Hause schaffen da Abhilfe. Wichtig ist bloß, dass etwas passiert. Und wenn du einfach zehn Runden um den Esstisch rennst, oder beim Zähneputzen Kniebeugen machst. Move it!

Aprilwetter

Ich gebe zu, ich hätte auch lieber mehr Sonne und weniger Kälte und Regen. Leider können wir das Wetter nicht einfach so ändern (Von der Klimaentwicklung sehen wir jetzt mal ab.) und wenn ich eines mit Zeit der gelernt habe, dann folgendes:

Es ist absolut sinnlos, sich über Dinge aufzuregen, die man sowieso nicht ändern kann.

Deshalb: Versuchen wir einfach das Beste daraus zu machen! Lasst uns die Kuscheldecken nochmal auspacken, Teewasser aufsetzen, Blumen kaufen, zu Hause an der Sommerfigur arbeiten und das Aprilwetter so nehmen, wie es eben ist: launisch. Wer das kann, kommt auch mit zickigen Kollegen, der PMS-geplagten Freundin und Monstern unter dem Bett klar.

Was ist deine Taktik für das Aprilwetter?

Natalie

 

>>Schokolade hilft immer. Auch beim Aprilwetter-Tief.<<

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