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Veganes Curry ohne Kokosmilch

indisches Curry ohne Kokosmilch

Curry ist für mich echtes Soulfood. Gib mir an einem grauen, regnerischen Tag eine dampfende Schüssel davon und ich bin glücklich. Vorausgesetzt es sind Kichererbsen drin. Und Koriander.
Falls du, wie ich, zu den Menschen gehörst, die ab und zu für Leute kochen, die kein Kokos mögen und dennoch nicht auf ein leckeres Curry verzichten möchtest, habe ich die Lösung für dich: Curry ohne Kokosmilch, aber mit viel lecker.

Entscheidend ist die Qualität des Currypulvers. Wenn die Gewürzdose bei dir schon seit Ewigkeiten geöffnet im Regal steht und du dir nicht mehr ganz sicher bist, in welchem Jahrhundert du sie gekauft hast, solltest du sie vermutlich nicht mehr verwenden. Gewürze verlieren nämlich stetig an Geschmack, je länger sie geöffnet herumstehen.
Ich habe die scharfe Currymischung von Sonnentor verwendet und es nicht bereut – sie ist sehr aromatisch und bringt eine angenehme Würze ins Gericht.

Zutaten

  • 1 rote und 1 gelbe Paprika
  • 1 große Süßkartoffel
  • 5-6 mittelgroße Möhren
  • 1 mittelgroße Zwiebel
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1-2 Handvoll frischer Babyspinat
  • 1 gr. Handvoll frische Korianderblätter
  • 2 Dosen Tomatenstücke mit Saft
  • ½-1 Tasse Pflanzenmilch (z.B. Hafermilch)
  • 1-2EL Currypulver
  • 1 TL gemahlener Ingwer
  • 1 TL Cayenne Pfeffer
  • geröstet Cashewnüsse
  • Sonnenblumenöl
  • Salz
  • 2-3 Tassen Reis

Gemüsecurry

So bereitest du dein Curry ohne Kokosmilch zu

Schneide zunächst die Zwiebel in Würfel und gib sie zusammen mit einem großzügigen Schuss Sonnenblumenöl und jeweils einem halben TL Curry- und Ingwerpulver und dem Cayennepfeffer in einen großen Topf. Gut umrühren und langsam erhitzen.

In der Zwischenzeit schneidest du die Süßkartoffel in kleine Würfel, die Möhren in schräge Scheiben und die Paprika in etwas gröbere Stücke. Wenn die Zwiebeln glasig sind, gibst du das geschnittene Gemüse dazu und brätst es unter gelegentlichem Rühren etwa 5 Minuten lang an.

Gib anschließend die Tomatenstücke hinzu. Ich spüle die Dosen immer noch mit etwas Wasser aus, das gibt dann ein bisschen mehr Soße. Wenn du mehr Flüssigkeit möchtest, kannst du nun die Pflanzenmilch hinzufügen.

Würze jetzt nochmal mit Curry und Ingwer nach und wirf so viel frischen Koriander, wie du magst, in den Topf. Bei mir war das eine ganze Menge. Außerdem ist jetzt der Zeitpunkt zum Salzen gekommen. Anschließend gut umrühren, Deckel drauf und bei mittlerer bis niedriger Hitze köcheln lassen.

Wenn noch nicht geschehen, koche den Reis nach Packungsanleitung und röste die Cashewnüsse ohne Öl in einer beschichteten Pfanne, bis sie leicht braun sind. Außerdem kannst du schon die Kichererbsen abgießen. Was weg ist, ist weg.

Wenn die Süßkartoffeln fast gar sind (hier hilft leider, leider nur Probieren ;)), gesellst du die Kichererbsen zu den restlichen Zutaten im Topf. Ich muss mich immer zusammenreißen, die Dinger nicht schon vorher aufzuessen.

Etwa 2 Minuten später gibst du den Spinat dazu. Sobald er zusammenfällt, kannst du den Herd auch schon ausschalten und ggf. nochmal nachwürzen. Sofern du das nicht schon gemacht hast, gießt du jetzt nur noch den Reis ab, platzierst ihn auf einem tiefen Teller, oder in einer Schüssel und gibst das Curry darauf. Mit frischem Koriander und Cashewnüssen garnieren und fertig ist das Curry ohne Kokosmilch!

Curry ohne Kokosmilch

Guten Appetit!

Natalie

 

>>Es bleibt asiatisch: Rezept für Mie Goreng<<

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2 Comments

  • Reply
    Jenni
    27. April 2016 at 21:28

    Hallo Natalie!

    Das sieht ja wirklich umwerfend aus! Mit Kicherersen kriegt man mich immer – und das bringt mich auch gleich auf den Gedanken, dass ich mal wieder Curry machen muss… Die Idee mit den Süßkartoffeln gefällt mir sehr gut und ich glaube, das harmoniert toll mit den anderen Aromen. 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    • Reply
      Natalie
      28. April 2016 at 13:56

      Hallo Jenni!

      Vielen Dank! 🙂
      Mit Kichererbsen und Süßkartoffeln habe ich einfach mal meine derzeitigen Favoriten in den Topf geschmissen. Wobei Erstere eher ein Dauerbrenner bei mir sind. Ich denke, du kannst das ganz gut nachvollziehen 😀

      Liebe Grüße,
      Natalie

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