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Weihnachtsbäckerei: fluffige Zimtschnecken

Zimtschnecken gehören im Moment zu meinem absoluten Lieblingsgebäck. Weihnachten kann kommen!

Kein anderes Gewürz weckt so sehr Weihnachtsstimmung und Kindheitserinnerungen in mir wie Zimt. Bei Oma kam er damals zusammen mit Zucker auf den Grießbrei und mittlerweile verwende ich ihn etwa alle zwei bis drei Tage, wenn ich Zimtschnecken backe. (Jap, in letzter Zeit gibt es die tatsächlich alle paar Tage. Ich glaube, da ist so eine kleine Sucht entstanden.)
Während ich diese Zeilen schreibe, kühlt übrigens gerade wieder eine neue Ladung am Küchenfenster ab und in der gesamten Wohnung duftet es weihnachtlich. Ich liebe es!

Meistens werden sie zwar nicht so formvollendet, wie ihre Kollegen aus der Bäckerei, aber jetzt mal im Ernst: Nichts schlägt noch warme, selbstgebackene Zimtschnecken, auch wenn sie ein wenig krüppelig aussehen.

 

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Rezept für fluffige Zimtschnecken
Zimtschnecken gehören im Moment zu meinem absoluten Lieblingsgebäck. Weihnachten kann kommen!
Kochzeit 15-20 Minuten
Wartezeit 1 Stunde
Portionen
Stück
Zutaten
Für den Teig
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 175 ml Pflanzenmilch laumwarm, Wasser geht auch
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Rohrzucker
  • 1/2 TL Vanille gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom gemahlen
  • 1/2 TL Zimt
  • 35 g Pflanzenmargarine z.B. von Sojola
Für die Füllung
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 EL Zimt
  • 2 EL Pflanzenmargarine
Kochzeit 15-20 Minuten
Wartezeit 1 Stunde
Portionen
Stück
Zutaten
Für den Teig
  • 1 Päckchen Trockenhefe
  • 175 ml Pflanzenmilch laumwarm, Wasser geht auch
  • 250 g Mehl
  • 1 Prise Salz
  • 35 g Rohrzucker
  • 1/2 TL Vanille gemahlen
  • 1/2 TL Kardamom gemahlen
  • 1/2 TL Zimt
  • 35 g Pflanzenmargarine z.B. von Sojola
Für die Füllung
  • 100 g Rohrzucker
  • 1 EL Zimt
  • 2 EL Pflanzenmargarine
Zimtschnecken gehören im Moment zu meinem absoluten Lieblingsgebäck. Weihnachten kann kommen!
Anleitungen
  1. Die Hefe zusammen mit einem halben EL Zucker in der lauwarmen Pflanzenmilch (ich habe Soja genommen) auflösen und 5 Minuten stehen lassen.
  2. Die trockenen Zutaten für den Teig zunächst gut vermischen, anschließend die Margarine und die Hefe-Milch-Mischung hinzugeben und gut verkneten. Den fertigen Hefeteig zu einer Kugel formen, in die Schüssel legen und mit einem Küchentuch abgedeckt mindestens eine Stunde, besser länger, an einem warmen Ort gehen lassen. Ich habe meine Schüssel direkt an die Heizung gestellt.
  3. Bevor du den Teig ausrollst, kannst du schonmal eine Springform einfetten und etwas Mehl auf deiner Arbeitsfläche verteilen. Den Backofen brauchst du nicht vorzuheizen.
  4. Für den Belag einfach Zucker und Zimt miteinander vermischen (wie damals bei Oma für den Grießbrei) und die Margarine schmelzen. Nachdem du eine Hälfte des Teigs ca. 2-3mm dick und (halbwegs) rechteckig ausgerollt hast, streichst du zuerst die Hälfte der geschmolzenen Margarine darauf und bestreust das Ganze dann großzügig mit der halben Zucker-Zimt-Mischung.
  5. Anschließend den Teig zusammenrollen und von dieser Rolle etwa 4 cm dicke Scheiben abschneiden, die du dann leicht zusammendrückst und aufrecht in die Backform stellst - also so, dass du auf das Gekringel schaust.
  6. Mit der anderen Hälfte des Teigs verfährst du dann einfach genau so und bestreust dein Kunstwerk zum Schluss nochmal mit etwas Zucker und Zimt. Dann kommt die Form für ca. 20-25 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze in den Ofen und du darfst schonmal den köstlichsten Duft der Welt in deiner Wohnung genießen. Bevor du die fertigen Zimtschnecken aus der Form nimmst, lass sie am Besten etwas abkühlen (aber nicht zu sehr, denn warm sind sie einfach am leckersten)!

 

In meinen gefühlten 95 Backdurchläufen habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Zimtschnecken am leckersten werden, wenn man den Teig möglichst dünn ausrollt und ihn vorher schön lange gehen lässt. Probier da am besten einfach mal ein bisschen rum, was dir am besten schmeckt.
Ich kann dir aus erster Hand verraten, dass es großartig und völlig legitim ist, drei Mal die Woche Zimtschnecken zu essen. So ein Rezept möchte ja schließlich auch nach dem individuellen Geschmack optimiert werden!

Solltest du eher so der Plätzchentyp sein, findest du hier übrigens ein Rezept für die leicht abgewandelten Vanillekipferl meiner Oma. Auch die dürfen in der Weihnachtszeit mehrmals die Woche getestet werden.

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2 Comments

  • Reply
    Jenni
    27. November 2017 at 16:37

    Ach, liebe Natalie,

    ich kann deine Leidenschaft für Zimtschnecken soooo gut nachvollziehen – wie du ja bereits weißt.
    Deine Kreation klingt auf jeden Fall total lecker – und ich weiß ja immerhin, dass sie auch mindestens genauso gut duftet wie das hier auf dem digitalen Papier aussieht. Vielleicht probiere ich nächstes Mal doch mal, wenn du sie wieder dabeihast… 😉

    Liebe Grüße an dich!
    Jenni

    • Reply
      Natalie
      29. November 2017 at 10:13

      Meine Liebe, ich werde dir sofort berichten, sobald es Nachschub gibt und ich freue mich schon, wenn es bei dir auch wieder einen neuen Schwung gibt. Ich wüsste auch schon einen hübschen Platz, wo wir uns zum Futtern treffen können. <3

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