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22 Fragen fürs neue Jahr

22 Fragen für die Jahresreflexion zu Silvester und Neujahr

Es gibt etliche, teilweise uralte Traditionen, mit denen wir das neue Jahr einleiten. Bei manch einem kann es gar nicht laut und bunt genug sein, während sich andere eher zurückziehen und den Jahreswechsel ganz ruhig begehen.
Zu Letzteren gehöre ich dieses Jahr auch. Früher konnte ich zum Jahreswechsel gar nicht genug Partyvolk um mich versammelt haben. Heute stresst mich das eher. Mal ganz davon abgesehen, dass die ganze Böllerei weder für Mensch noch noch Tier gesund ist – von den Folgen für die Umwelt ganz zu schweigen. Mehr Infos dazu gibt’s bei Utopia.

Dieses Jahr geht es deshalb bei mir extrem ruhig zu. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, dass Silvester bei mir deutlich besinnlicher wird als Weihnachten. Ich feiere alleine. Nur für mich. Und ich freue mich unendlich darauf. Ganz davon abgesehen, dass ich mir keine großen Pläne machen möchte, habe ich trotzdem eine Liste mit Ideen, aus denen ich mir dann das heraussuche, auf das ich spontan Lust habe. Vielleicht setze ich aber auch alles um. Wer weiß?

Mein Silvester könnte in etwa so aussehen:

  • meditieren, meditieren, meditieren
  • Räucherstäbchen anzünden (weißer Salbei zur Reinigung)
  • in der Badewanne ein Buch lesen
  • 2018 reflektieren (schriftlich!)
  • Ziele für 2019 formulieren (ebenfalls schriftlich)
  • eine Intention/ einen Leitsatz fürs neue Jahr festlegen
  • richtig leckeres Essen zubereiten (und natürlich essen)
  • Dinner for One schauen (das einzige Mal, dass ich den Fernseher anschmeißen werde)
  • Spanisch lernen
  • einige Podcastfolgen aus meiner Liste anhören
  • ein bis zwei verpasste Webinare nachholen
  • Tarotkarten legen
  • noch mehr meditieren
  • Nachtisch essen

Ganz im Ernst: Das wird der perfekte Abend! Und obwohl ich mir absoluten Freiraum gebe in dem, was ich von dieser Liste umsetzen werde, habe ich mir drei Punkte ganz fest vorgenommen (abgesehen vom Essen natürlich): reflektieren, Ziele formulieren und eine Intention setzen.

Ich habe seit Weihnachten versucht, alte Muster, die mir nicht mehr dienen, alte Verletzungen und sonstige negative Energien, die sich über das Jahr angestaut haben, zu ergründen und loszulassen. Das ist ein ganzes Stück Arbeit, lohnt sich aber. Schließlich möchte ich nicht mit Altlasten ins neue Jahr starten.

Die Reflexion kann dabei helfen, genau diese Dinge, die es loszulassen gilt, zu identifizieren. Danach können an ihre Stelle neue Ziele, Wünsche und Visionen fürs neue Jahr treten. Es lohnt sich aber auch, die schönen Erlebnisse aus dem alten Jahr noch einmal gedanklich aufleben zu lassen und sich an kleine und große Glücksmomente zu erinnern.
Weil es manchmal ganz schön schwierig sein kann, das neue Jahr aus dem Stehgreif Revue passieren zu lassen, habe ich mir einige Fragen und Aufgaben aufgeschrieben, die mir dabei helfen:

  1. Schreibe 3 Begegnungen auf, die dich dieses Jahr besonders berührt haben oder die dir positiv im Gedächtnis geblieben sind.
  2. Welche Erfolge hast du dieses Jahr erzielt? Welche Ziele hast du erreicht?
  3. Was lief vielleicht nicht so gut?
  4. Was kannst du aus diesen Situationen oder Ereignissen für dich mitnehmen? Auf welche Weise haben dich diese Erfahrungen in deiner persönlichen Entwicklung weitergebracht?
  5. Wann hattest du dieses Jahr einen richtigen Glücksexplosionsmoment?
  6. Was hast du Neues ausprobiert?
  7. Schreibe zehn Ereignisse/Menschen/Momente/Gefühle/Dinge auf, für die du dieses Jahr besonders dankbar bist. (Für jeden weiteren Punkt gibt es ein Fleißbienchen)
  8. Was ist mein größtes Ziel für 2019?
  9. Welche Schritte kann ich unternehmen, um es zu erreichen?
  10. Welches Hobby möchte ich gerne (wieder) aufnehmen?
  11. Was hat mich bis jetzt daran gehindert?
  12. Wie kann ich dieses Hindernis aus dem Weg schaffen? Oder: gibt es einen anderen Weg?
  13. Welchen Beitrag kann ich leisten, um die Welt 2019 ein kleines bisschen besser zu machen?
  14. Das werde ich im neuen Jahr nur für mich tun:
  15. Was möchte ich 2019 erleben?
  16. Hierhin möchte ich gerne reisen:
  17. Welche Art von Menschen möchte ich im neuen Jahr in mein Leben ziehen?
  18. Welche Gefühle möchte ich verstärken?
  19. . Was kann ich dafür tun?
  20. Wann möchte ich öfter mal „Nein“ sagen?
  21. Wann möchte ich öfter mal „Ja“ sagen und etwas wagen?
  22. So sieht ein perfekter Tag in MEINEM Jahr 2019 aus:

Du kannst dir den Fragebogen auch als PDF herunterladen.

Formuliere die Fragen gerne für dich um, füge neue hinzu oder streiche die, die nicht mit dir resonieren. Gestalte deine Jahresreflexion so, dass sie zu dir passt und du dich damit wohlfühlst.

Eine tolle Meditation, um entspannt und erfüllt ins Neue Jahr zu starten, findest du übrigens bei Laura Seiler. Weitere Ideen für einfache Meditationen findest du hier.

Ich wünsche dir einen entspannten Start ins neue Jahr und alles, alles Liebe für 2019!

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