Unterwegs

Andalusien – eine Liebeserklärung

Unterwegs in Andalusien

Stell dir vor, du fährst in den Urlaub und hast dort plötzlich das Gefühl, zu Hause zu sein. Ist dir das auch schon passiert? Normalerweise geht mir das so, wenn ich für längere Zeit irgendwo bin. Seit meinem Auslandssemester möchte ich zum Beispiel wieder zurück nach Bali.
Im April 2016 war ich zum ersten Mal in Andalusien – in Tarifa, um genau zu sein. Und obwohl es nur zehn Tage waren, die ich dort verbracht habe, hat mich diese Gegend nie wieder so richtig losgelassen.

Es war also ein riesiger Wink des Schicksals, als ich dieses Jahr die Gelegenheit bekam, wieder nach Andalusien zu gehen – dieses Mal sogar für ganze drei Wochen.

In dieser Zeit habe ich, glaube ich, auch herausgefunden, warum ich diese Region so schätze.

Unterwegs in Andalusien

Zum einen ist da natürlich das Wetter. Ich bin ein absoluter Sonnenmensch und kriege in Deutschland im Winter jedes Jahr die Krise. Im Süden Spaniens hingegen gibt es Sonne satt. Im Sommer sowieso und auch im Winter fallen die Temperaturen selten unter zehn Grad.

Unterwegs in Andalusien

Zum anderen sind die Leute unendlich entspannt. So entspannt, dass sie so manchen Deutschen mit Höher-Schneller-Weiter-Denke in den Wahnsinn treiben. Da schnackt die Apothekerin erstmal noch fünf Minuten mit der Kundin über das Wohlbefinden der gesamten Familie bevor der nächste dran ist.
Klar möchte man auch gerne möglichst schnell bedient werden, aber erstens ist es super nett und zweitens wird einem selbst genau dieselbe Herzlichkeit entgegengebracht.

Unterwegs in Andalusien

Außerdem: das Essen. Für mich super wichtig. Es ist in den kleinen Städten tatsächlich etwas schwierig, Restaurants zu finden, die vegane Speisen anbieten. Meistens findet man dann aber doch noch ein paar Papas Bravas (Das sind in etwa die leckersten Kartoffeln, die ich jemals gegessen habe.) oder etwas anderes pflanzliches. Wirklich richtig genial ist aber das Angebot an frischem Obst und Gemüse. Ich sag nur: Kaktusfeigen, frische Feigen direkt vom Baum und regionale Avocados!

Unterwegs in Andalusien

Das führt mich gleich zum nächsten Punkt. Die Natur in Andalusien ist der Hammer! Auf den ersten Blick sieht es im Sommer erstmal karg und braun aus. Schaut man aber mal genauer hin, entdeckt man jede Menge Leben, das sich an die teils wirklich sehr trockenen Bedingungen angepasst hat. Meine heiß geliebte Aloa Vera wächst dort zum Beispiel wild. Und Hibiskus. Und Jasmin. Ich wiederhole: Jasmin. An jeder Hausecke. Den himmlischen Duft dazu darfst du dir jetzt vorstellen.

Unterwegs in Andalusien

Und dann ist da noch das Meer. Conil, der Ort, in dem ich diesen Sommer war, liegt direkt an der See und ich habe deutlich gemerkt, wie sehr mir die Nähe zum Meer gefehlt hat. Ich finde Meeresrauschen übrigens scheinbar so entspannend, dass ich jedes Mal, wenn wir am Strand waren, eingeschlafen bin. Das ist ein eindeutiges Zeichen, oder?

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