Atemübungen

Wenn ich in Gesprächen erwähne, dass ich Atemkursleiterin bin, lässt bei meinem Gegenüber meist die Assoziation zu Geburtsvorbereitungskursen nicht lange auf sich warten.

Tatsächlich habe ich persönlich keine Ahnung, wie eine Geburt abläuft und was dann wichtig ist.
Was ich jedoch weiß, ist Folgendes:

Unsere Atmung kann uns jederzeit helfen, mehr Wohlbefinden und Ausgeglichenheit aufzubauen.

Atmung und Meditation sind quasi nicht voneinander zu trennen und die Effekte, die beide Übungsmethoden auf unseren Körper und unseren Geist haben, sind ganz ähnlich:

  • wir finden innere Ruhe und können besser entspannen
  • wir fühlen uns allgemein wohler und sowohl geistig als auch körperlich fitter
  • wir können für einen Moment der Hektik des Alltags entfliehen
  • wir lernen unsere Gedankenwelt, unseren Körper und unsere Bedürfnisse besser kennen

Das Tolle an Atemübungen ist, dass wir dafür keine besondere Ausrüstung oder Spezialkleidung brauchen und wir auch nicht extra in ein besonderes Fitnessstudio gurken müssen. Wir können sie jederzeit und überall durchführen:

  • direkt nach dem Aufstehen im Bett
  • unter der Dusche
  • während der Essensvorbereitungen
  • am Arbeitsplatz (vor allem langweilige Meetings sind immer gerne genommen)
  • beim Spazierengehen
  • kurz vor dem Einschlafen

Das Einzige, was es zu beachten gilt, ist, dass du während des Übens wirklich präsent bei deiner Atmung bist. Hier findest du einige einfache Einzelübungen für den Einstieg, die dir dabei helfen, deine Atmung erst einmal kennenzulernen und langsam zu vertiefen:


Titelfoto: Fabian Møller via Unsplash